Die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst (kurz URD) wird von der Bereitschaft Aalen ehrenamtlich gestellt und kann von der Rettungsleitstelle alarmiert werden, wenn die Kapazitäten des Regelrettungsdienstes nicht ausreichen.

Eininge Mitglieder der Bereitschaft Aalen, die auch selbst (teilweise hauptamtlich, teilweise ehrenamtlich) im Rettungsdienst tätig sind, sind rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr für die Rettungsleitstelle alarmierbar. Nach der Alarmierung über sogenannte Funkmeldeempfänger und SMS-Alarm, fahren die ehrenamtlichen Kräfte zu unserer Unterkunft und melden diese als besetzt. Sobald das erforderliche Personal an der Unterkunft eingetroffen ist, wird ein für die URD nutzbares Fahrzeug "frei gemeldet". In der Regel ist das der bereitschaftseigene Rettungswagen (kurz RTW). Wenn kein Rettungsassistent zur Verfügung stehen sollte, kann der Notfall-KTW des Bundes (KTW Typ B) mit einem Rettungssanitäter und einem RD-zugelassenem Helfer besetzt werden.

 

 

Funkrufname: RK OAK 51/83-1

Fahrzeug: Mercedes Sprinter 

Aufbau: System Strobel Koffer

Indienststellung: 2006

Spitzname: 

 

Beim Leistungsmodul Führung handelt es sich um ein Modul der Einsatzeinheit, dass die personelle und technische Unterstützung für die Einsatz- oder Abschnittsleitung im Einsatz liefert. Zusätzlich führt das  Führungsmodul die Einsatzeinheit oder andere Leistungsmodule sowohl bei Sanitäts-, als auch bei Betreuungseinsätzen und stellt somit im Ernstfall die taktische und organisatorische Führungsstruktur sicher. Ebenso steht das Personal ständig mit der Rettungsleitstelle in Kontakt und bildet die Schnittstelle zwischen den einzelnen Einsatzabschnitten.

Ausgestattet ist dieses Modul mit einem ELW und einem KdoW.

Aufbau des LM-Führung

1 Zugführer
1 Arzt
1 stellv. Zugführer
2 Gruppenführer
1 Helfer

Stärke:     3/2/1/6

 Ausstattung

 

Funkrufname:

Fahrzeugtyp:

Fahrzeug:

Indienststellung:

RK AA 51/10-1

KdoW

Audi A4 Avant

2012

Funkrufname:

Fahrzeugtyp:

Fahrzeug:

Indienststellung:

RK AA 51/11-1

ELW 1

Volkswagen T4

2010

Leistungsspektrum

  • Stellt die Kommunikation und Kooperation mit der übergeordneten Führungsstelle und benachbarten Einheiten sicher
  • Nimmt Einsatzaufträge entgegen und informiert über Lageentwicklung und Einsatzabwicklung
  • Nimmt die Feststellung und Beurteilung der Lage im Einsatzbereich der Einsatzeinheit vor
  • Regelt den sanitäts- und betreuungsdienstlichen Einsatz unter Beratung der Fach- und Führungskräfte
  • Erteilt Aufträge an die Gruppen der Einsatzeinheit und kontrolliert die Durchführung
  • Trägt Sorge für die Sicherheit im Einsatz mit Unterstützung der Fach- und Führungskräfte
  • Trägt Sorge für die Verstärkung, Ergänzung und Ablösung der Einsatzeinheit bzw. von Teileinheiten
  • Stellt die personelle und technische Unterstützung für den medizinischen Leiter (Leitender Notarzt- LNA) und den organisatorischen Leiter (Organisatorischer Leiter Rettungsdienst - OrgL) zur Verfügung 

 

Das Leistungsmodul-Erstversorgung (kurz LM-E) stellt eine Komponente der Einsatzeinheit dar und kommt bei allen Einsatzlagen zum Einsatz, bei denen die tatsächliche oder zu erwartende Verletztenanzahl die Kapazitäten des Regelrettungsdienstes weitaus übersteigt.

Zum LM-E gehören zwei Fahrzeuge, die die medizinische Ausstattung und das Personal für die Erstversorgung liefern. Hierzu zählen ein Gerätewagen Sanität (GW-San) und ein Mannschaftstransportwagen (MTW). Das Leistungsspektrum dieser Komponente zielt auf die Erstversorgung von 10 Patienten.

Das Modul wird von der Leitstelle bei entsprechenden Lagen automatisch über Funkmeldeempfänger und SMS-Alarm mitalarmiert und durch einen Notarzt und einen RTW des Regelrettungsdienstes ergänzt und stellt eine notfallmäßige Versorgung von Schwer-, Mittel- und Leichtverletzten bis zum zügigen Abtransport sicher.

Die Personalstärke des LM-E besteht aus 1 Gruppenführer, 1 Maschinist, 3 Rettungssanitätern und 4 Helfer, die auf die Fahrzeuge zu je 4 Helfern verteilt werden können. Der Maschinist und der Gruppenführer rücken auf dem GW-San aus.

Aufbau des LM-Erstversorgung

1 Gruppenführer
1 Maschinist
3 Rettungssanitäter
4 Helfer


Stärke:     0/1/8/9

Ausstattung

 

Funkrufname:

Fahrzeugtyp:

Fahrzeug:

Indienststellung:

RK AA 51/28-1

GW-San

MAN TGL

2013

Funkrufname:

Fahrzeugtyp:

Fahrzeug:

Indienststellung:

RK AA 51/35-1

MTW

Mercedes Vito

2004

Leistungsspektrum

  • In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst eine Versorgungskapazität für 10 Patienten sicher stellen (gemäß Sichtungskategorien T1 bis T4).
  • Heranführung von notwendiger und schnell zur Neige gehender sächlicher Ausstattung wie z.B. Tragen, Rettungstücher, Decken, Infusionslösungen, Notfallmedikamente, medizinisches Verbrauchmaterial, Registrierungsunterlagen etc.
  • Aufbau und Betrieb einer strukturierten Patientenablage als vorgeschaltetes Instrument eines Behandlungsplatzes, insbesondere zur Sicherstellung der Versorgung von Patienten möglichst nah an individualmedizinischen Grundsätzen
  • Unterstützung bei der Sichtung, qualifizierten Erstversorgung und Organisation weiterer logistischer Notwendigkeiten
  • Bei Bedarf strukturierte Erkundung zum Aufbau eines BHP 25 (ggf. mit Erweiterung auf BHP 50) wie z.B. Erkundung geeigneter Örtlichkeiten (Raumordnung), vorhandener Versorgungsmöglichkeiten (Strom, Wasser, Kommunikation etc.), Erkundung und Vorbereitung des Rettungsmittelhalteplatzes etc.
  • Einweisung nachrückender Einsatzkräfte
  • Ab Betriebsbereitschaft des BHP geordnete Eingliederung
  • Helfer anderer Organisationen (z.B. Feuerwehr) im Einsatz sanitätsdienstlich absichern

 

Das Leistungsmodul Betreuung und Logistik gewährleistet die Versorgung Betroffener, sowie der Einsatzkräfte und übernimmt Materialtransporte, wie beispielsweise den Tranpsort von Material zur Errichtung eines Behandlungsplatzes. Durch die Vorhaltung von zusätzlichem Material und der  Ausstattung des Gerätewagen Sanität verfügt die 2. EE OAK über die nötige materielle Ausstattung, die für die Errichtung eines Behandlungsplatz 25 (BHP-25) nötig ist. Zum LM-B & L gehören zum einen ein LKW (zGG. 7,49t) für Logistikaufgaben und ein MTW zum Tranpsort von Helfern.

Aufbau des LM-Betreuung & Logistik

1 Gruppenführer
1 Maschinist
6 Helfer


Stärke:     0/1/8/9

Ausstattung

 

Funkrufname:

Fahrzeugtyp:

Fahrzeug:

Indienststellung:

RK AA 51/31-1

LKW-Bt

Mercedes 811

1999

Funkrufname:

Fahrzeugtyp:

Fahrzeug:

Indienststellung:

RK AA 51/35-2

MTW

Mercedes Sprinter

1997

Leistungsspektrum

  • Betreuung und Versorgung  von hilfebedürftigen Menschen mit lebensnotwendigen Versorgungsgütern
  • Verpflegung und vorläufige, vorübergehende Unterbringung von Betroffenen
  • Sicherung der sozialen Belange von Betroffenen
  • Logistische Unterstützung der anderen Leistungsmodule
  • Auf Versorung und Betreuung von ca. 100 betreuungsbedürftigen Personen ausgelegt
  • Gesamte Einsatzeinheit kann bis zu 500 Personen, je nach notwendiger Betreuungsintensität, unterbringen, verpflegen und sozial betreuen

Das Leistungsmodul Transport (LM-T) unterstützt den Regelrettungsdienst durch Transportkapazität. Diese Kapazität liegt bei bis zu 4 Patienten der Kategorie I und II, die liegend transportiert werden können. In der 2. EE OAK besteht ddas LM-T aus einem KTW Typ B und einem KTW-4, wodurch eine Transportkapazität von 6 liegenden Patienten erreicht werden kann.

Aufbau des LM-Transport

2 Rettungssanitäter
2 Helfer


Stärke:     0/0/4/4

Ausstattung

 

Funkrufname:

Fahrzeugtyp:

Fahrzeug:

Indienststellung:

RK AA 51/26-1

KTW-B

Mercedes Sprinter

2009

Funkrufname:

Fahrzeugtyp:

Fahrzeug:

Indienststellung:

RK AA 51/27-1

KTW-4

Mercedes Sprinter

2009

Leistungsspektrum

  • Verbringt Patienten vom Einsatzort in die jeweils zugewiesenen Kliniken
  • Transportiert Betroffene zum vorgegebenen Zielort
  • Stellt die medizinische Betreuung auf der Fahrt sicher
  • Führt ein lückenloses Transportprotokoll
  • Dokumentiert in der Verletztenanhängekarte
  • Ist in der Lage eine größere Anzahl Betroffene zu transportieren